Ohnmacht
(0106241801-1841)
Ohnmacht macht sich
breit,
viel länger als es mir lieb ist.
Ich bin wie gelähmt
und kann an nichts anderes
mehr denken.
Mein Liebstes wurde mir
genommen.
Ganz plötzlich
und total unerwartet.
Meine Gedanken drehen
sich
nun schon seit Tagen
immer um das gleiche Szenario.
Nichts anderes kommt mir mehr in Kopf.
Ich drehe mich im Kreis
und finde den Ausweg nicht.
Von jetzt auf nachher
hat sich mein Leben komplett verändert.
Vieles erscheint mir jetzt als sinnlos
und ich finde nirgends einen Halt.
Innerlich bin ich
komplett aufgewühlt
und lasse mich durch nichts ablenken.
Kein menschlicher Trost reicht jetzt aus.
Die Tränen hören nicht auf zu fließen
und Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit
machen sich breit.
Schlaflos sind meine Nächte.
So viele Fragen rasen durch meinen Kopf.
Und dann ist da natürlich
auch die Anklage:
Gott, wenn es Dich gibt,
WARUM hast Du das zugelassen?
WARUM gerade jetzt?
Um ehrlich zu sein,
bin ich gerade stinksauer mit Dir!
So vergehen Stunden und
Tage.
Ich renne innerlich
von einer Sackgasse in die nächste.
Und DU Gott?
Ich glaube Du wartest geduldig
bis ich mich ausgetobt habe,
bis ich genug habe
innerlich mit Fäusten
auf Dich einzuschlagen
und Dich anzuklagen
und verantwortlich zu machen.
Jemand hat einmal gesagt,
dass Deine Wege
durch gute sowie schlechte Zeiten führen.
In guten Zeiten wollte ich Dich
nicht suchen und nach Dir fragen.
Mit dem jetzigen Verlust,
genau in dieser Zeit,
hast Du mich in eine
derart schlechte Zeit hineinkatapultiert,
dass ich unweigerlich zu Dir aufschreie.
War ich denn wirklich Dir
gegenüber
so verschlossen,
dass Du mir erst
mein Liebstes nehmen musstest,
damit Du meine
Aufmerksamkeit bekommst?
Jetzt hast Du meine
Aufmerksamkeit,
denn der Schmerz ist so groß,
dass ihn außer Dir kein Mensch
richtig verstehen kann.
Gott, Du bist auch als
der Heiler und Tröster bekannt,
der mich tief in meiner verwundeten Seele
und meinem gebrochen Herzen
immer noch erreichen kann,
wo kein Mensch mehr hinkommt.
Mit all meinem Verlust,
in all meiner Verzweiflung
und der endlosen Hoffnungslosigkeit
kann ich letzten Endes
nur zu Dir kommen.
Ich habe inzwischen
festgestellt,
dass all mein Ärger, meine Wut
und mein Zorn auf Dich
auch zu keinem guten
Resultat führen.
Sie bauen mich nicht mehr auf,
sondern lassen mich nur
weiter und länger
im Kreis der Verzweiflung rumrennen.
Das kann ich auch nicht gebrauchen
und das will ich jetzt nicht mehr.
Also bist Du Gott
meine einzige Alternative.
Lass mich Deinen Trost finden,
ich suche nach Dir.
Lass mich einen Halt
in Dir finden,
denn sonst trägt nichts.
Ich will nicht verbittern
sondern mein Leben bald wieder
unter Kontrolle bekommen.
Du bist der Einzige,
der mich in meiner Ohnmacht
noch erreichen kann.
Thema: Wer trägt in einer Sinneskriese?
Psalm 50,15
Wenn du keinen Ausweg mehr siehst, dann rufe mich zu Hilfe! Ich will dich retten, und du sollst mich preisen.
Psalm 9,10-11
Die Unterdrückten finden Zuflucht bei Gott, in schwerer Zeit ist er für sie wie eine sichere Burg. 11 HERR, wer dich kennt, der vertraut dir gern. Denn wer sich auf dich verlässt, der ist nie verlassen.
Psalm 55,23
Überlass alle deine Sorgen dem HERRN! Er wird dich wieder aufrichten; niemals lässt er den scheitern, der treu zu ihm steht.
(0106241801-1841)
viel länger als es mir lieb ist.
Ich bin wie gelähmt
und kann an nichts anderes
mehr denken.
Ganz plötzlich
und total unerwartet.
nun schon seit Tagen
immer um das gleiche Szenario.
Nichts anderes kommt mir mehr in Kopf.
Ich drehe mich im Kreis
und finde den Ausweg nicht.
hat sich mein Leben komplett verändert.
Vieles erscheint mir jetzt als sinnlos
und ich finde nirgends einen Halt.
und lasse mich durch nichts ablenken.
Kein menschlicher Trost reicht jetzt aus.
Die Tränen hören nicht auf zu fließen
und Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit
machen sich breit.
Schlaflos sind meine Nächte.
So viele Fragen rasen durch meinen Kopf.
auch die Anklage:
Gott, wenn es Dich gibt,
WARUM hast Du das zugelassen?
WARUM gerade jetzt?
Um ehrlich zu sein,
bin ich gerade stinksauer mit Dir!
Ich renne innerlich
von einer Sackgasse in die nächste.
Ich glaube Du wartest geduldig
bis ich mich ausgetobt habe,
bis ich genug habe
innerlich mit Fäusten
auf Dich einzuschlagen
und Dich anzuklagen
und verantwortlich zu machen.
dass Deine Wege
durch gute sowie schlechte Zeiten führen.
In guten Zeiten wollte ich Dich
nicht suchen und nach Dir fragen.
genau in dieser Zeit,
hast Du mich in eine
derart schlechte Zeit hineinkatapultiert,
dass ich unweigerlich zu Dir aufschreie.
so verschlossen,
dass Du mir erst
mein Liebstes nehmen musstest,
damit Du meine
Aufmerksamkeit bekommst?
denn der Schmerz ist so groß,
dass ihn außer Dir kein Mensch
richtig verstehen kann.
der Heiler und Tröster bekannt,
der mich tief in meiner verwundeten Seele
und meinem gebrochen Herzen
immer noch erreichen kann,
wo kein Mensch mehr hinkommt.
in all meiner Verzweiflung
und der endlosen Hoffnungslosigkeit
kann ich letzten Endes
nur zu Dir kommen.
dass all mein Ärger, meine Wut
und mein Zorn auf Dich
auch zu keinem guten
Resultat führen.
Sie bauen mich nicht mehr auf,
sondern lassen mich nur
weiter und länger
im Kreis der Verzweiflung rumrennen.
Das kann ich auch nicht gebrauchen
und das will ich jetzt nicht mehr.
meine einzige Alternative.
Lass mich Deinen Trost finden,
ich suche nach Dir.
Lass mich einen Halt
in Dir finden,
denn sonst trägt nichts.
sondern mein Leben bald wieder
unter Kontrolle bekommen.
der mich in meiner Ohnmacht
noch erreichen kann.
Wenn du keinen Ausweg mehr siehst, dann rufe mich zu Hilfe! Ich will dich retten, und du sollst mich preisen.
Die Unterdrückten finden Zuflucht bei Gott, in schwerer Zeit ist er für sie wie eine sichere Burg. 11 HERR, wer dich kennt, der vertraut dir gern. Denn wer sich auf dich verlässt, der ist nie verlassen.
Überlass alle deine Sorgen dem HERRN! Er wird dich wieder aufrichten; niemals lässt er den scheitern, der treu zu ihm steht.
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