Im Guten tun heilen meine
Wunden
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Wer
hätte das gedacht?
Ausgerechnet
dann,
wenn
ich dem Bösen
Gutes
entgegensetze
und
von meinem Leid wegblicke,
beginnen
die Wunden,
die
ich bekam, zu heilen.
Das
ist nicht etwas,
was
mir als erstes
in
den Kopf kommt.
Meine
natürliche menschliche Reaktion
ist
es, demjenigen, der mich verwundet
und
verletzt hat,
Schlechtes
entgegen zu bringen
und
ihn mindestens doppelt zu betrafen.
Doch
so handelt die ganze Welt,
so
kommt es zu Unfrieden,
Unruhen
und Kriegen.
Aber
Gottes Wort lehrt mich
den
Weg aus dem Chaos heraus:
Nur
wenn ich dem Schlechten und Bösem
Gutes
entgegensetze,
gibt
es eine Chance,
dass
das Chaos nicht weiterwächst.
Gerade
durch Loslassen anstatt Verbittern,
durch
Abgeben anstatt Klammern,
durch
Vergeben statt Rache üben,
hat
meine eigene Seele
die
Möglichkeit zu heilen.
Das
ist der göttliche Weg
der
Wiederherstellung.
Das
zeigt wahre Stärke
statt
Impulsivität.
Darin
lässt sich Weisheit finden,
die
sich gegen meine Wut, Bitterkeit
und
Rachegedanken stellt.
Ehrlich
gesagt, um dies zu praktizieren,
brauche
ich auch die Hilfe
des
Gottes der Bibel.
Ohne
seinen Heiligen Geist,
ohne
seine heilenden Worte
in
der Bibel
komme
ich nicht weit,
denn
meine eigenen
selbstsüchtigen
Gedanken,
drehen
sich, wenn ich mit
Falschem,
Bösen und Unrecht
konfrontiert
wurde,
nur
auch wieder um Falsches,
Böses
und Unrecht.
Und
genau dies ist der falsche Weg.
Genau
diese Reaktion
hält
die gesamte Welt gefangen
in
Zerstörung.
So
möchte ich jetzt
immer
mehr lernen,
wie
ich umsetzen kann,
dem
Bösen Gutes entgegenzusetzen.
Was
bedeutet es,
dass
ich meine Feinde lieben soll?
Wie
kann ich konkret denjenigen segnen,
der
mich verflucht und mir Böses wünscht?
Dazu
bin ich in Gottes Wort aufgerufen.
Heißt
das, dass ich mich immer Klein mache?
Bedeutet
dies, dass ich mir alles gefallen lasse?
Kann
dann nicht jeder nur auf mir herumtrampeln?
Nein.
Aber
es bedeutet,
dass
ich nicht
nach
meinen Impulsen handle.
Es
bedeutet,
dass
ich meinen Kopf einsetze.
Es
bedeutet,
dass
ich mir der Konsequenzen
meiner
Gegenreaktionen
im
Vorfeld Gedanken mache.
Es
bedeutet,
dass
mir Wiederherstellung
wichtiger
ist, als Zerstörung.
Oh
Herr,
gib
mir die nötige Weisheit
im
richtigen Moment
das
Richtige zu tun.
Helf
mir meine eigene
selbstsüchtige
Natur,
die
nur auf Rache aus ist,
zu
überwinden.
Lass
mich aus Liebe
und
nicht aus Frustration
heraus
handeln.
Und
gib mir deine Kraft,
dass
ich beim nächsten Mal,
wenn
mir Schlechtes widerfährt,
gut
und richtig darauf
reagieren
kann.
Thema: Wie man Böses richtig überwindet
3.
Mose 19,18
Räche dich
nicht und sei nicht nachtragend! Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst! Ich
bin der HERR.
5.
Mose 32,35
Wartet
nur ab: Es ist meine Sache, Rache zu üben. Ich, der Herr,
werde ihnen alles vergelten. Es dauert nicht mehr lange, dann bringe ich sie
ins Wanken und lasse sie ins Unglück stürzen. Ihr Schicksal ist bereits
besiegelt.
Römer
12,19
Liebe
Freunde, verschafft euch nicht selbst Recht. Überlasst vielmehr Gott das
Urteil, denn er hat ja in der Heiligen Schrift gesagt: »Es ist meine
Sache, Rache zu üben. Ich, der Herr, werde ihnen alles vergelten.«
Römer
12,21
Lass
dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.
Sprüche
11,23&27
Wer
auf Gutes bedacht ist, wird Gutes bekommen; wer Böses im
Sinn hat, den trifft Gottes Zorn! 27 Wer Gutes tun will, findet
Zustimmung. Wer Böses ausheckt, den wird es selbst treffen.
Amos
5,14
Setzt
euch für das Gute ein, allem Bösen aber kehrt den Rücken! Dann werdet ihr
leben, und der HERR, der allmächtige Gott, steht euch bei, so wie ihr es ja
immer behauptet.
Psalm
37,27
Geh
dem Bösen aus dem Weg und tue Gutes, dann wirst du für immer in Sicherheit
leben.
Sprüche
25,26
Ein
guter Mensch, der sich von einem Gottlosen beeinflussen lässt, ist so
unbrauchbar wie eine trübe Quelle oder ein verschmutzter Brunnen.
Sprüche
14,22
Wer
Böses plant, gerät auf Abwege; wer Gutes im Sinn hat, wird Liebe und
Treue erfahren.
2.
Thessalonicher 2,17
er
ermutige euch und gebe euch Kraft, Gutes zu tun in Wort und Tat.
Römer
12,14
Bittet
Gott um seinen Segen für alle, die euch verfolgen, ja, segnet sie, anstatt sie
zu verfluchen.
Lukas
6,27
Euch
aber, die ihr mir wirklich zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde und
tut denen Gutes, die euch hassen.
Matthäus
5,43-44
Es
heißt bei euch: ›Liebe deinen Mitmenschen und hasse deinen Feind!‹
44 Doch
ich sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen!
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