Freitag, 21. Juni 2024

Dreck am Stecken - Schuld und Vergebung

Dreck am Stecken
(2106241042-1102)
 
Wer kennt es nicht?
Haben wir nicht alle Dreck am Stecken?
ist nicht jeder einzelne von uns
schuldig geworden vor dem Gott der Bibel,
in Gedanken, Worten und Taten?
 
Mein Herz ist nicht mehr unbetrübt.
Meine Motivation ist oft nicht rein
und mein Gewissen ist beschmutzt.
Richtig zur Ruhe kommen
kann ich nicht mehr,
meinen inneren Frieden
habe ich verloren,
denn ständig klagt mich etwas an. 
 
So oft handle ich nach den Vorgaben
meines eigenen selbstsüchtigen Egos,
anstatt mich an Gottes Worten
in der Bibel auszurichten.
Die daraus resultierenden Taten
sind alles andere als nobel
und belasten mein Gewissen noch mehr.
 
Ich weiß nur zu gut,
dass ich schuldig geworden bin
vor meinem Schöpfer
und seine Grundsätze
mit den Füßen getreten habe.
Darum bin ich jetzt
in dieser misslichen Lage.
 
Viel zu lange war ich hochmütig
und zu stolz um meine Fehler
offen und ehrlich zu bekennen.
Doch das hat mir
nur mehr Misere gebracht.
 
Mir ist inzwischen auch klar,
dass ich dringend Vergebung brauche.
Nicht nur von Menschen,
sondern vor allem von Gott,
der die Abgründe meines Herzens
bis in den letzten Winkel
ganz genau kennt
und dem ich nicht
davonlaufen kann.
 
Wie dankbar bin ich,
als ich in dem Wort Gottes entdeckte,
dass mein Schöpfer einen Weg
der Vergebung bereitet hat:
Jesus nahm mit seinem Tod am Kreuz
die Bestrafung für meine Fehler auf sich.
Wenn ich meine Fehler ihm bekenne,
sie wirklich und ehrlich bereue
und mein Bestes tun will,
um sie nicht zu wiederholen
sondern daraus zu lernen,
so darf ich seiner kompletten Vergebung
sicher sein.
 
Oh wie dankbar bin ich,
dass mein Schöpfer
für meinen Dreck am Stecken
eine gute Lösung hat.
 
 
Thema:   Schuld und Vergebung
 
 
Psalm 32,5
Da endlich gestand ich dir meine Sünde; mein Unrecht wollte ich nicht länger verschweigen. Ich sagte: »Ich will dem HERRN meine Vergehen bekennen!« Und wirklich: Du hast mir meine ganze Schuld vergeben! 
 
1.Johannes 1,9
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erweist sich Gott als treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen.
 
Römer 3,22-26
Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: 23 Alle sind schuldig geworden und spiegeln nicht mehr die Herrlichkeit wider, die Gott dem Menschen ursprünglich verliehen hatte. 24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. 25 Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz vor aller Welt sterben lassen. Jesus hat sein Blut für uns vergossen und mit diesem Opfer die Vergebung für alle erwirkt, die daran glauben. Daran zeigt sich, dass es gerecht von Gott war, als er die Sünden der Menschen bisher ertrug; 26 er hatte Geduld mit ihnen. Jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und erweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt.
 
Psalm 119,23-24
Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle! 24 Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, und wenn ja: Hol mich zurück auf den Weg, den du uns für immer gewiesen hast!

 
Die Bibelstellen sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®. Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis.
 
 

Mittwoch, 12. Juni 2024

Ohnmacht - Wer trägt in einer Sinneskriese?

Ohnmacht
(0106241801-1841)
 
Ohnmacht macht sich breit,
viel länger als es mir lieb ist.
Ich bin wie gelähmt
und kann an nichts anderes
mehr denken.
 
Mein Liebstes wurde mir genommen.
Ganz plötzlich
und total unerwartet.
 
Meine Gedanken drehen sich
nun schon seit Tagen
immer um das gleiche Szenario.
Nichts anderes kommt mir mehr in Kopf.
Ich drehe mich im Kreis
und finde den Ausweg nicht.
 
Von jetzt auf nachher
hat sich mein Leben komplett verändert.
Vieles erscheint mir jetzt als sinnlos
und ich finde nirgends einen Halt.
 
Innerlich bin ich komplett aufgewühlt
und lasse mich durch nichts ablenken.
Kein menschlicher Trost reicht jetzt aus.
Die Tränen hören nicht auf zu fließen
und Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit
machen sich breit.
Schlaflos sind meine Nächte.
So viele Fragen rasen durch meinen Kopf.
 
Und dann ist da natürlich
auch die Anklage:
Gott, wenn es Dich gibt,
WARUM hast Du das zugelassen?
WARUM gerade jetzt?
Um ehrlich zu sein,
bin ich gerade stinksauer mit Dir!
 
So vergehen Stunden und Tage.
Ich renne innerlich
von einer Sackgasse in die nächste.
 
Und DU Gott?
Ich glaube Du wartest geduldig
bis ich mich ausgetobt habe,
bis ich genug habe
innerlich mit Fäusten
auf Dich einzuschlagen
und Dich anzuklagen
und verantwortlich zu machen.
 
Jemand hat einmal gesagt,
dass Deine Wege
durch gute sowie schlechte Zeiten führen.
In guten Zeiten wollte ich Dich
nicht suchen und nach Dir fragen.
 
Mit dem jetzigen Verlust,
genau in dieser Zeit,
hast Du mich in eine
derart schlechte Zeit hineinkatapultiert,
dass ich unweigerlich zu Dir aufschreie.
 
War ich denn wirklich Dir gegenüber
so verschlossen,
dass Du mir erst
mein Liebstes nehmen musstest,
damit Du meine
Aufmerksamkeit bekommst?
 
Jetzt hast Du meine Aufmerksamkeit,
denn der Schmerz ist so groß,
dass ihn außer Dir kein Mensch
richtig verstehen kann.
 
Gott, Du bist auch als
der Heiler und Tröster bekannt,
der mich tief in meiner verwundeten Seele
und meinem gebrochen Herzen
immer noch erreichen kann,
wo kein Mensch mehr hinkommt.
 
Mit all meinem Verlust,
in all meiner Verzweiflung
und der endlosen Hoffnungslosigkeit
kann ich letzten Endes
nur zu Dir kommen.
 
Ich habe inzwischen festgestellt,
dass all mein Ärger, meine Wut
und mein Zorn auf Dich
auch zu keinem guten
Resultat führen.
Sie bauen mich nicht mehr auf,
sondern lassen mich nur
weiter und länger
im Kreis der Verzweiflung rumrennen.
Das kann ich auch nicht gebrauchen
und das will ich jetzt nicht mehr.
 
Also bist Du Gott
meine einzige Alternative.
Lass mich Deinen Trost finden,
ich suche nach Dir.
Lass mich einen Halt
in Dir finden,
denn sonst trägt nichts.
 
Ich will nicht verbittern
sondern mein Leben bald wieder
unter Kontrolle bekommen.
 
Du bist der Einzige,
der mich in meiner Ohnmacht
noch erreichen kann.
 
 
Thema:   Wer trägt in einer Sinneskriese?
 
 
Psalm 50,15
Wenn du keinen Ausweg mehr siehst, dann rufe mich zu Hilfe! Ich will dich retten, und du sollst mich preisen.
 
Psalm 9,10-11
Die Unterdrückten finden Zuflucht bei Gott, in schwerer Zeit ist er für sie wie eine sichere Burg. 11 HERR, wer dich kennt, der vertraut dir gern. Denn wer sich auf dich verlässt, der ist nie verlassen. 
 
Psalm 55,23
Überlass alle deine Sorgen dem HERRN! Er wird dich wieder aufrichten; niemals lässt er den scheitern, der treu zu ihm steht.

 
Die Bibelstellen sind der Übersetzung Hoffnung für alle® entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®.Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis