In der größten Gottverlassenheit
(2112061005-1023)
Keine Freunde
keine Verwandtschaft
überhaupt kein Mensch.
Allein gelassen
jedem egal
in großer Not.
Voller Hoffnung
voller Erwartung
auf eine wundervolle Zeit
die jetzt anbrechen soll
und dann das.
Kein Wasser,
keine Hygiene,
keine Wärme
keine Herberge.
Mitten unter Vieh,
mitten im stinkenden Stall,
abseits vom Geschehen.
Ohne Geburtshelfer
ohne Ratgeber,
ohne Erfahrung
allem hilflos ausgeliefert
und die Angst
sowie die Hoffnungslosigkeit
sind groß.
Genau da,
genau dort
hat sich der Allmächtige
die Geburt seines Sohnes
ausgesucht.
Keinem können sie sagen,
wer es ist,
der da zur Welt gekommen ist,
denn gänzlich jeder
würde sie auslachen
und für verrückt erklären.
Was soll das nur werden,
das so einen
erbärmlichen Anfang nahm?
Die ganze Nation
wartet auf ihren Erretter.
Sehnsüchtig wollen sie
von der Besatzungsmacht
der Römer befreit werden.
Und dann das.
Völlig wehrlos,
völlig schutzlos,
kommt er ohne viel drum herum
in einem Kuhstall zur Welt.
Viel hatten sie nicht
für ihn mitbringen können,
denn sie waren ja tagelang
auf einem Esel unterwegs
und den kann man auch nicht
endlos beladen.
Alle getroffenen Vorkehrungen
mussten sie nun
hinter sich lassen
wie Flüchtlinge.
Gott warum
hast du das
SO zugelassen?
Hättest du nicht wenigstens
den Eltern
ein bisschen mehr
Geborgenheit
und Sicherheit
geben können?
Wenigstens eine Herberge?
Warum diese
gottverlassene Erbärmlichkeit?
Kann es sein,
dass du es deshalb tatst,
damit später
kein Mensch
mehr sagen kann
DU würdest ihn
nicht verstehen?
Gott,
danke, dass dir
von Anfang an
der unterste Weg
genügt.
Thema:
Die Erbärmlichkeit der Ankunft des Sohnes Gottes
keine Verwandtschaft
überhaupt kein Mensch.
Allein gelassen
jedem egal
in großer Not.
Voller Hoffnung
voller Erwartung
auf eine wundervolle Zeit
die jetzt anbrechen soll
und dann das.
Kein Wasser,
keine Hygiene,
keine Wärme
keine Herberge.
Mitten unter Vieh,
mitten im stinkenden Stall,
abseits vom Geschehen.
Ohne Geburtshelfer
ohne Ratgeber,
ohne Erfahrung
allem hilflos ausgeliefert
und die Angst
sowie die Hoffnungslosigkeit
sind groß.
Genau da,
genau dort
hat sich der Allmächtige
die Geburt seines Sohnes
ausgesucht.
Keinem können sie sagen,
wer es ist,
der da zur Welt gekommen ist,
denn gänzlich jeder
würde sie auslachen
und für verrückt erklären.
Was soll das nur werden,
das so einen
erbärmlichen Anfang nahm?
Die ganze Nation
wartet auf ihren Erretter.
Sehnsüchtig wollen sie
von der Besatzungsmacht
der Römer befreit werden.
Und dann das.
Völlig wehrlos,
völlig schutzlos,
kommt er ohne viel drum herum
in einem Kuhstall zur Welt.
Viel hatten sie nicht
für ihn mitbringen können,
denn sie waren ja tagelang
auf einem Esel unterwegs
und den kann man auch nicht
endlos beladen.
Alle getroffenen Vorkehrungen
mussten sie nun
hinter sich lassen
wie Flüchtlinge.
Gott warum
hast du das
SO zugelassen?
Hättest du nicht wenigstens
den Eltern
ein bisschen mehr
Geborgenheit
und Sicherheit
geben können?
Wenigstens eine Herberge?
Warum diese
gottverlassene Erbärmlichkeit?
Kann es sein,
dass du es deshalb tatst,
damit später
kein Mensch
mehr sagen kann
DU würdest ihn
nicht verstehen?
Gott,
danke, dass dir
von Anfang an
der unterste Weg
genügt.
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